Dienstag, Juni 28, 2016

family cooking #002: unser ausflug in die japanische backwelt...

...oder warum man vielleicht doch nicht jeden Hype mitmachen muss. Bei uns gibt es eine eiserne Regel. Geburtstage sind eine MEGA-Sache und weil sie so MEGA sind, wird hier gefeiert, gefreut und gebacken. Immer! So will es das (Familien)Gesetz und wenn mal nicht zeitnah alle elablogts an einem Ort sind, muss das auch nachgeholt werden. Kein Kuchen zum Geburtstag ist also ausgeschlossen.

Aus diesem Grund musste ein Kuchen her, denn die Fotofee feierte nach und bekannterweise lieben wir die Fotofee. Und auch bekannterweise sind wir faul. Da fiel uns ein, dass wir von einem Kuchen gehört haben, der Papa aus einem Grund gefiel (nur 3 Zutaten) und mir aus einem anderen (fluffig und schmeckt wie Zuckerwatte), dem japanischen Käsekuchen.  Ein Mythos scheint der gerade zu sein im Netz, ich hab ihn mittlerweile schon in vielen Ecken entdeckt und auch in anderen Varianten und mit mehr Zutaten, wir blieben aber beim Ursprungsplan von 3 Zutaten.


Nun schnell das Haus durchsucht nach den Ingredenzien und dann folgendes zusammengerührt:

3 Eier zunächst trennen und das Eiweiß noch etwas kühl stellen. 120g weiße Schokolade schmelzen und ein wenig abkühlen lassen, um diese dann mit 120g Frischkäse und den Eigelben zu mischen.


Nun das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform füllen und nun in ein mit Wasser gefülltes Backblech stellen, so dass die Form unten im Wasser steht.

Bei 170 Grad wird der Kuchen 15 Minuten gebacken, dann auf 160 Grad stellen und wieder 15 Minuten backen, den Ofen nun ausschalten und noch 15 Minuten geschlossen halten. Danach den Käsekuchen komplett auskühlen lassen und bei euch hoffentlich nicht wundern, warum der so klein ist.

Als der Kuchen im Ofen nämlich eingefüllt war und auch im Ofen ein Flachmann blieb haben wir dumm geguckt, als er rauskam auch. Aber was wir jetzt falsch gerührt oder gemacht haben, wissen wir nicht. Vielleicht essen die Japaner einfach kleinere Portionen? Blieb aber das Problem, dass Fotofee und Tante schon zum Kuchen geladen waren. Schlau wie wir sind haben wir den Zwergenkuchen einfach gepimpt.


Schicke Kreise ausstechen, eingefrorene Himbeeren für ein wenig Sommergefühl heiß machen und ab auf die Kuchenkreise. Tatsächlich war es dann noch ganz lecker, aber ein wenig sparsam, weil auch aus einem kleinen Kuchen macht der beste Trick keinen großen Kuchen. Darum fanden wir unseren Ausflug in die japanische Backlandschaft zwar interessant, aber auch nicht ganz so toll wie wir vorher dank hoher Erwartungen gedacht haben.

Bevor mein Link-Up beginnt, gratuliere ich noch herzlich Lady-Iffy. Du bekommst bald Post von mir.


Jetzt würde ich euch ja wieder ganz egoistisch bitten hier eure leckersten Rezepte aus der Familienküche zu verlinken. Denn nicht, dass Papa und mir die Rezepte mal ausgehen...Wir haben noch maximal zwei Stapel. Also verlinkt gern wieder eure eigenen Posts und Bilder bei "Family Cooking". Wir würden uns freuen!



Kommentare:

  1. Liebe Ela, toll sieht der gepimpte Flachmann aus :) Das nenne ich mal Einfallsreichtum. Klasse.
    Wünsch Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

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    1. Ja man muss sich nur zu helfen wissen Tina. Dem Geburtstagkind hat es allemal geschmeckt und die bekam auch zwei kleine Kreise :D

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  2. Hübsches Foto.
    Hat der Kuchen aus diesen 3 wenigen Teilen denn auch WIRKLICH geschmeckt??? Nach Zuckerwatte oder mehr nach Frischkäse oder nach weißer Schokolade oder wie?
    Die Japaner essen übrigens wirklich ziemlich kleine Portionen. Die meisten Japaner sind selbst klein, da ist dann halt auch der Magen nicht so groß. ;)
    Liebe Grüße
    Gunda

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    1. Eigentlich schmeckte es eben wie ein normaler Käsekuchen. Nix besonderes und darum war ich enttäuscht. Ich hab so sehr auf die Zuckerwatte spekuliert...war klar oder? Meine Schwester war Gott sei Dank trotzdem glücklich. Aber ich kann den Kuchen jetzt irgendwie trotzdem nicht empfehlen, er hat ja mich einfach nicht vom Hocker gehauen. Dann lieber Omas Käsekuchen.
      Ja die kleinen Japaner haben sicher auch nen kleinen Magen *lach*

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  3. Ach herrje was für eine Geschichte! Glaube das kennen wir alle, die wir kochen, da bleibt man von Überraschungen nicht verschont :D
    Toll gelöst habt ihr das, ein köstlichst aussehendes Ergebnis <3

    Liebe Grüße!

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    1. Es war wenigstens kein kompletter Reinfall, aber ich hüte mich ab jetzt vor zu hohen Erwartungen. Sonst kommt das dann vielleicht schlechter weg als es sollte.

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  4. haha - typisch hype: viel lärm um (fast) nichts :-)))
    aber mit himbeersosse siehts sehr fotogen aus!!! ich hoffe ihr hattet noch anderes essen im haus....
    ;-)
    xxxxxx

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    1. Hihi Beate, ja genau. Da zitierst du ja eins meiner Lieblingsstücke. Und wir haben Gott sei Dank immer genug essen im Haus. Hat also wenigstens Geburtstagskind und Gast nicht gemerkt und Papa und ich haben beschlossen, man muss ja auch mal seine "Fehler" zeigen.

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  5. Oh wie lecker das aussieht :-*

    ganz liebe Grüße
    Melanie / www.goldzeitblog.blogspot.de

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    1. Mit ein bißchen Deko haben wir es wieder rausgerissen ;-)

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  6. Auch wenn es ein Zwergenkuchen war, lecker sieht Eure Lösung allemal aus! Töchterlein möchte ja auch gern mal japanisch kochen. Bisher weigere ich mich standhaft. Aber Ende Oktober kommt der Austauschschüler aus Japan, da muss ich vermutlich ran. Ich hebe mir das Rezept mal bis dahin auf :-)
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Also wenn ein Austauschschüler bei uns wäre, würd ich den vermutlich total ausquetschen, wenn er ein wenig von Essen und Kochen versteht. Also gut, dass er bei euch und nicht bei mir wohnt. Sonst würd der schreiend wegrennen.

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  7. Oh, jetzt bin ich aber neugierig, ob das bei mir auch klappt, hab mir das "ellenlange" Rezept gleich mal notiert ;-) LG Romy

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    1. Gell schlimm, wenn man soviele Zutaten braucht ;-) Ich würd sehr gern wissen was du zum Ergebnis sagst Romy.

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  8. Hauptsache, der Kuchen hat geschmeckt und toll aussehen tut er auch :)

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Vielleicht darf man einfach nicht so gierig auf große Stücke sein wie ich immer. Dann ist mit dem Kuchen auch alles gut

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  9. Ich hatte bei Insta schon Angst, dass der Kuchen schlecht schmeckt... aber so.. wir sind ja nur zu zweit, da ist die Portion wahrscheinlich grade richtig.. grins. Danke für das Rezept und das wirklich tolle Foto dazu!

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    1. Nein schlecht find ich nun wirklich nicht. Wegen dem gehype hab ich wahrscheinlich einfach zu große Erwartungen gehabt. Für ein schönes Dessert zu zweit ist er sicher fein.

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  10. Oha... dann seid ihr also nicht richtig satt geworden?
    Hm... auf jeden Fall macht der Kuchen, so wie er auf dem Foto angerichtet ist, mächtig was her. Sieht aus, wie aus einem Café. Total professionell. Und wenn er nur annähernd so gut geschmeckt hat, wie er aussieht.... lecker!

    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Dankeschön Sabine, wir dekorieren schon immer gern an unserem Essen rum. Das kann bei Papa und mir dann mal in wildes Teller hin und hergeben ausarten :D

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  11. Nur drei Zutaten, das ist wirklich ein minimalistischer Kuchen und ein sehr stylischer, so wie er ausschaut. Dass er zu klein ist, wundert mich jedoch nicht. Für meinen Käsekuchen brauche ich 800 g Frischkäse. Vielleicht sollte man die Mengenangaben mit der Anzahl der Kuchenesser multipizieren :-).
    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Ja ich hätte mich eigentlich nicht wundern sollen, dass er so ein Zwerg ist. Aber ich wollte einfach mal am Rezept dran bleiben. Fürs nächste Mal sind wir allemal schlauer.

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  12. Ich finde, dass der Kuchen trotzdem super aussieht :)

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    1. Danke Joanna, optisch hab ich auch nix zu mäkeln.

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  13. Sorry, für den verspäteten Kommentar! Dein Kuchen ist zwar klein, aber ich finde ihn fein! ;) Die Kombi weiße Schokolade + Frischkäse muss einfach lecker schmecken! Ich liiiiebe es!Hummm
    LG
    Claudia

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    1. Ich freu mich auch über späte Kommentare immer seh :-) Danke dir Claudia

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