Dienstag, April 25, 2017

Frühlings-Frisch - ü30Blogger & Friends

Der offizielle Frühlingsbeginn ist ja nun wieder schon eine Weile her. Aber die ersten Tage hat der Herr Frühling glaube ich sowieso noch nicht gewusst, dass er jetzt an der Reihe ist, denn er glänzte mit Regen und kalten und grauen Tagen. Und auch klauen sie einem regelmäßig eine Stunde Schlaf mit der Umstellung zurück auf die Sommerzeit. Also dieser Frühling hat echt negative Seiten ;-) Für die Aktion Frühlings-Frisch - ü30Blogger & Friends bin ich aber mal geneigt auch dieser Jahreszeit eine Chance zu geben. *lach*


Natürlich verbindet man sowieso eher positives mit dem Frühling: die ersten Krokusse, wärmende Sonnenstrahlen und saftig erwachendes Grün. Aber der ein oder andere verbindet damit eben auch die Frühjahrsmüdigkeit. Ich bin da keine Ausnahme, obwohl ich eigentlich vorher bärengleich im Winterschlaf gelegen habe!

Darum möchte ich euch heute gerne drei Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit und für ganz viel Frühlingsfrisch verraten. Zugegeben kein Hexenwerk und euch schlauen Köpfen vielleicht schon bekannt, aber manchmal übersieht man einfach das total nahe liegende.

Tipp 1: Morgenstund hat Gold im Mund

Das aus dem Munde, beziehungsweise in den Zeilen eines Morgenmuffels. Aber leider ist es wahr. Im Frühjahr lohnt es besonders sein Leben nach der Sonne zu richten und eben auch mit ihr aufzustehen. Warum? Das Tageslicht sorgt für die ordentliche Ausschüttung von Glückshormonen und die kann der Frühjahrsmüde doppelt gut gebrauchen. Also raus aus den Federn, wenn die Sonne euch durchs Fenster an der Nasenspitze kitzelt und jede Sonnenstunde nutzen, zum Tanken der Serotonine und Endorphine. Ausschlafen können wir später wieder.

Tipp 2: Wake Up Call Wechseldusche

Ja, ich habs heute mit gemein oder? Wer mag schon kaltes Wasser am Morgen, also vielleicht noch als Glas zum Trinken, aber nicht unbedingt unter der Dusche. Aber, auch hier gilt, wenns hilft und danach fühle ich mich tatsächlich immer energetischer als davor. Gestartet wird mit heißem Wasser, nach einer Weile folgt dann etwas eine Minute lang der kalte Guss. Dies dann immer im Wechsel für eine Weile und Schluss mit Lustig ist dann auch am Ende, denn das ist klassisch mit kaltem Wasser. Für akute Warmduscher (ja das bin ich an manchen Tagen auch) lohnt es sich mal nur mit Armen und Beinen im Wechsel warm-kalt zu starten. Die Wechselduschen stärken zudem das Immunsystem, wenn das mal kein gern mitgenommenes Plus ist.


Tipp 3: Mittags einfach mal Abschalten

Jetzt kommt endlich mal etwas ganz nach meinem Geschmack. Denn beim größten Energieloch und dem Gefühl aus der Müdigkeit nicht so wunderbar rauszukommen nützt bei mir ein kleiner Mittagsschlaf. Allerdings maximal 20 Minuten, sonst ist es kontraproduktiv. Der Körper geht zu sehr in den Schlafmodus und danach bin ich eher gerädert, als Frühlingsfrisch. Leider ist das eher ein Tipp fürs Wochenende oder die Glücklichen, die im Homeoffice ihre Mittagspause verbringen. Im Büro ist es unter der Woche dafür leider zu unruhig. Aber am Wochenende legen Felix und ich uns gern mal flach.

Habt ihr noch ein paar gute Tipps für mich? Dann immer gerne her damit!

Schon gestern startete übrigens die Aktion "Frühlings-Frisch - ü30Blogger & Friends" und solltet ihr die ersten Postings verpasst haben, dann könnt ihr sie gleich noch gern nachholen. Auch morgen geht es dann interessant weiter.



Dienstag, April 18, 2017

wenn ein nordlicht auf besuch kommt - ein bloggertreffen in minga

Was ist mittlerweile der Ela ihr liebstes Hobby? Blogger auch im echten Leben treffen und diesmal war das tatsächlich besonders ausgiebig. Denn Gunda von „Hauptsache warme Füße!“ hat sich die Zeit genommen für einen langen Wochenende-Trip in den Süden und das haben Sunny (ihr Blog „Sunny’s side of life“ ist mittlerweile der Blog den ich am allerlängsten kenne und folge überhaupt, will was heißen) und ich gleich genutzt, um mit ihr einiges zu unternehmen.

Tunika | Tchibo
Schuhe | Tamaris
Jacke | Esprit

München ist immer eine Reise wert

Leckeres Essen, bummeln durch die Stadt und auch die Sehenswürdigkeiten dürfen natürlich nicht zu kurz kommen. Ich hoffe Gunda hatte eine tolle Zeit bei uns in Minga und hätte ich nicht akuten Urlaubsschwund wegen der großen Reise dieses Jahres, so wäre ich sicher auch mit Sunny und Gunda an den Tegernsee gedüst. Die Kuchenfotos des Tages haben mich jedenfalls schwer neidisch gemacht, aber ist ja eh noch Fastenzeit gewesen *lach*

Guckuck! Sabine hatte diese tolle Fotoidee und hat sie dann gleich umgesetzt.

Zur sonntäglichen Stadtwanderung gesellten sich übrigens auch noch Sabine von „Acht Stunden sind kein Tag“ und Ursula von „Frauenzimmer 50plus“ zu unserem Grüppchen. Weil München ist doch eh immer eine Reise wert. Könnt ihr euch denken wie da geschnattert wird, wenn 5 Blogger unter sich sind oder? Ich hab natürlich auch diesmal wieder mehr geratscht als Fotos gemacht und bin sehr dankbar, dass die Mädels „ihren Job“ ein wenig ernster nehmen und mir dann immer lieberweise auch Bilder überlassen. Besonders schön fand ich übrigens auch die Idee von Sabine einfach mal einen Tag durch die Stadt zu laufen und all die schönen Figuren an den Fassaden zu fotografieren. Da haben wir echt was zu bieten hier.

Mein Outfit fürs Bloggertreffen

Danke an Gunda für dieses Foto und alle anderen Einzelbilder von mir
Getragen hab ich an diesem Tag einen alten Hut. Denn diese Kombination ist als Outfit so mehrfach bewährt, dass ich gern und oft zu den enthaltenen Kleidungsstücken greife. So sitz alles, wackelt und hat Luft. Wenigstens hab ich diesmal ein sinnvolles Outfitbild gemacht, aber das war auch nicht mein Verdienst ;-)  Danke Gunda, dass du mich geknipst hast.

Ein nettes Mädel hat uns mal alle zusammen geknipst in den sehr hübschen Fünf Höfen

Es war mir wie immer eine Freude und bei den Mädels könnt ihr auch noch weiteres über ihre Erlebnisse in und um München rum lesen. Überhaupt schreiben sie immer mit viel Herz & -blut, da lohnt sich das lesen. Wer jetzt auch mal die „große Stadt“ besuchen will, ihr wisst ja ich freu mich auf euch! Schreibt mir einfach. Und ich hoffe auch die Mädels werde ich ganz bald mal wiedersehen dürfen.

Ok, die Statuen-Posen hab ich noch nicht drauf.
Danke an Sabine & Sunny für die Bilder dieser Collage.

Dienstag, April 11, 2017

namaste - 10 Fragen eines Yoga Beginner

Mein Bericht zum Yoga-Buch von Tara Stiles hat auch gleich aufgedeckt, dass ich wohl noch so einiges nicht drauf hab in Sachen Yoga. Was machen? Noch mehr Bücher lesen? Noch ein VHS Kurs? Oder doch noch einmal versuchen „den richtigen Lehrer“ zu finden? Was sich ja bei mir durchaus auch ein wenig schwierig gestaltete. Da wünschte ich mir DIE Lehrerin von Beate aus dem Bahnwärterhäuschen, die ihr beigebracht hat auch auf winzige Details zu achten.

Ihr seht viele Fragen und keine Antworten erstmal. Aber netterweise hatten Sabina von OceanblueStyle at Manderley und ich noch ein wenig weitergeschwätzt nach dem Post und da kam Sabina auf die tolle Idee, dass ich ihr einfach mal meine „Anfänger-Fragen“ stellen darf.



Also: Auf Los geht's los und ein herzliches Danke an Sabina, die sich die Zeit genommen hat mir 10 Fragen rund ums Yoga zu beantworten:

  1. Wie kamst du zu Yoga und wie lange bist du schon dabei?
  2. Yoga übe ich seit über zwanzig Jahren. Kennengelernt habe ich es allerdings schon vor 25 Jahren, als ich noch in Kalifornien lebte. Irgendwann war mir aber auch das noch nicht genug und daher habe ich dann noch eine einjährige Ausbildung absolviert, um Anfänger unterrichten zu können.

    Mit Yoga begonnen habe ich, weil ich in einer persönlichen und beruflichen Krise steckte, und es mir dadurch auch körperlich schlechter ging.

  3. Wer sollte eigentlich Yoga machen? Ist das wirklich für jeden was oder denkst du so eine Ela wäre woanders besser aufgehoben?
  4. Wenn du fragst, was Yoga eigentlich für dich tut oder wie es wirkt, dann kann ich nur sagen: es kann zu mehr innerer Balance führen. Mit den Übungen verbinden sich Körper, Atem und Geist, was mehr persönliche Zufriedenheit im Leben bewirken kann. Denn die Übungen (Asanas genannt) sind ja kein Selbstzweck. Darauf gehe ich in Frage 8 noch ausführlicher ein.

  5. Was wäre der ideale Einstieg ins Yoga? Wie sollte man starten?
  6. Ich habe mit einem klassischen Hatha Yoga Kurs für Anfänger angefangen und dafür ganz einfach eine Probestunde vereinbart. Manche Studios verlangen dafür einen kleinen Betrag, den sie bei Buchung eines kompletten Kurses mit den Gesamtkosten verrechnen. Gerade bei kleinen Studios halte ich das auch für legitim. Einmal die Woche zum Yoga zu gehen, das aber regelmäßig, genügt völlig. Wichtig ist: Uhrzeit und Ort sollten sich bequem in den eigenen Tagesablauf einbeziehen lassen.

  7. Was kann ich falsch machen als Anfänger?
  8. Yoga zu schnell wieder aufzugeben, wenn es einem in den ersten Teststunden nicht gefällt. Das wäre eher das Signal, weiterzusuchen. Denn es lohnt sich! Was in diesen Stunden stattfindet, ist eine Form von Yoga, die dieser Lehrer zeigt.

    Ich wage zu behaupten, dass in kaum einem anderen Unterricht die Person des Lehrers so wichtig ist wie im Yoga. Weil es halt nicht nur „Vorturnen“ ist.

    Beispielsweise war ich vor kurzem in einem „sogenannten Anfängerkurs“ in einem Sportstudio: große Gruppe mit sehr anspruchsvollen Übungen. Ich konnte die Anforderung für mich gut einschätzen. Aber zwei junge Frauen hinter mir haben gelitten, weil sie wenig Unterstützung für die Übung bekamen und dachten, sie müssten die Vorgabe der Übung schaffen, die für Anfänger viel zu schwer war. Ich denke, sie sind nach Hause gegangen mit der Idee, Oh Gott, Yoga ist ja tatsächlich so anstrengend wie befürchtet.

    Mein Tipp: im Studio unbedingt fragen, wie groß die Gruppe ist und an welches Niveau sie sich wendet bzw. den eigenen Wunsch nach einer Anfängergruppe deutlich machen.

  9. Im Yoga gibt es ja viele unterschiedliche Stile? Ich kenne bis jetzt nur wenige davon, kannst du mir ein wenig dazu erklären?
  10. Hatha Yoga ist quasi die Grundlage für alles andere. Ob ich das bei 80 Grad machen muss wie beim Bikram Yoga, ist Geschmackssache. Solche Abwandlungen sind aus meiner persönlichen Sicht auch eher Fitnesskomponenten, die mit der Idee von Yoga nur sekundär etwas zu tun haben. Natürlich ist Yoga sehr beliebt und so versuchen viele Anbieter eine Nische zu finden. Das ist legitim, und wem es gefällt, solange es seriös und fundiert ist, denke ich mir: Warum nicht.

    Persönlich reizt mich das weniger. Denn ich kann mit Hatha Yoga jedes Mal eine Übungsstunde ja komplett anders gestalten, indem ich ein bestimmtes Thema wähle: mehr Energie, Ruhe, mich öffnen oder innere Einkehr üben. Für mich muss der Stil nicht besonders außergewöhnlich sein. Es hilft mir mehr, wenn ich es schaffe, regelmäßig zu üben. Lieber einfach, dafür effektiv.

  11. Was ist deine liebste Yoga Übung und warum?
  12. Meine liebste Übung ist immer gerade die, die ich brauche und die mir gut tut. Klingt vielleicht komisch, ist aber so: Wenn ich mich stark fühlen will, übe ich den Held. Wenn ich Stehvermögen und Balance benötige, den Baum. Wenn ich mich entspannen will, übe ich den Sonnengruß, indem ich versuche, die Übungen möglichst „fließend“ zu absolvieren.

    Wenn ich dagegen ordentlich Energie sammeln will, übe ich mit viel Tempo. Das bringt gerade morgens meinen Kreislauf in Schwung und meinen Körper in Gang.

    © Sabina von OceanblueStyle at Manderley


  13. Welche Übung würdest für Anfänger empfehlen, weil sie besonders gut geeignet ist für Newbies?
  14. Den Sonnengruß lernt eigentlich jeder Anfänger früher oder später, weil er den ganzen Körper bewegt und daher sehr effektiv ist. Wärmstens empfehlen möchte ich aber vor allem, die Magie von Yoga so schnell wie möglich kennenzulernen: Es macht im allerbesten Sinne, süchtig zu lernen wie man körperliche Bewegung mit dem Rhythmus des eigenen Atems verbindet. Weil das das Schönste, Beste und Wirkungsvollste am Yoga ist.

    Ansonsten? Ich bin ja ein bisschen bequem, gebe ich zu ☺ und liebe alle Übungen im Liegen.

    Das „Krokodil“ ist der Klassiker zum Dehnen für verkürzte Rückenmuskeln. (Aber aufgepasst: jeder mit körperlichen Beschwerden klärt bitte unbedingt vorher mit dem Arzt, was sie darf und was sie nicht darf!). Um die Übung kurz grob zu beschreiben: ich drehe beim Krokodil Beine und Oberkörper in entgegengesetzte Richtungen. Während die angewinkelten Beine also nach links gleiten, bewegt sich der Kopf nach rechts. Die Arme bleiben dabei die ganze Zeit in Schulterhöhe auf dem Boden ausgebreitet. Das machst du in deinem eigenen Atemrhythmus. Wichtig ist allerdings, dass der Atem die Bewegung steuert, und nicht umgekehrt.

    Mein Tipp also: Den Sonnengruß lernen und sich dabei aber auf die zwei wesentlichen Kräfte des Yogas konzentrieren: 1. den Atem. 2. Das Nachspüren im eigenen Körper. Damit meine ich: Wie fühlt sich der Rücken vor der Übung an und wie danach? Nachspüren bevor die nächste Übung beginnt ist ganz wichtig, weil es mir hilft, meine Gedanken zu konzentrieren und so auch zu beruhigen. Das leitet aber nicht jeder Lehrer an, was ein bisschen Schade ist.

  15. Ich bin ein Schreibtischtäter und dementsprechend ungelenkig? Verändert sich das durch Yoga?
  16. Ja, wenn du regelmäßig übst ;-) Ich könnte es bei dieser Antwort belassen und will auch auf keinen Fall den Eindruck erwecken, als sei ich esoterisch unterwegs. Ganz im Gegenteil. Durch deine Frage hast du mich aber auf einen Gedanken gebracht: Was interessiert dich am Yoga? Ich freue mich immer, wenn jemand sich für Yoga interessiert und ich weiterhelfen darf, damit jemand es mal ausprobiert. Es muss dich ja schon etwas Besonderes daran ansprechen, denn um gelenkiger zu werden, könntest du auch zu einem Gymnastikkurs oder ins Fitnessstudio gehen.

    Wie ich in den bisherigen Fragen schon angedeutet habe, sind die Asanas ja nur ein Mittel zum Zweck. Ein Beispiel: Wie verhalten sich Teilnehmer im Kurs während einer Übung? Die meisten gucken wie es die andere macht? Ist sie besser, schneller, gelenkiger? Vergleichen ist ja ein wesentliches Merkmal unserer Leistungsgesellschaft und das ist auch gar nicht schlimm. Hat aber auch seine bekannten Nachteile, weil es uns oft stresst. Also kann ich beim Yoga lernen, mehr auf mich selbst zu achten, bei mir zu sein und mich weniger mit anderen zu vergleichen. Das hilft mir natürlich ungemein im Alltag, gelassener zu werden. Ich fühle nach dem Yoga erfrischt und kraftvoll, weil ich weniger Energie auf das Vergleichen verschwende.

  17. Wie oft sollte man Yoga praktizieren?
  18. Ich bin, gerade wenn es um Anfänger geht, kein Freund von DVD-Yoga. Einfach, weil die Rückmeldung dazu fehlt, ob die Art und Weise wie ich in eine Asana hin- und hinausgehe (Yoga-Jargon) mir nicht schadet. Eine Übung sieht zwar bei jedem Teilnehmer anders aus. Aber beim "Drehsitz" etwa sollen Kinn und Brustbein eine Linie bilden. Das kann ich allein gar nicht überprüfen, sondern bin muss Teilnehmer und Lehrer zugleich sein. Wie soll das gehen?

    Daher kann ich nur empfehlen, einmal die Woche regelmäßig zu einem 90-minütigen Kurs zu gehen. Wichtig ist, dass der Rhythmus zum eigenen Leben passt. Niemals einen Kurs buchen, zu dem ich es nur auf den letzten Drücker schaffe, nach dem Motto: „Ach, die Anfangsentspannung schenke ich mir.“

    Ein Anfängerkurs gibt den sicheren Rahmen, um Yoga zu erfahren und kennenzulernen. Gleichzeitig motiviert mich ein gebuchter Kurs zum regelmäßigen Hingehen – ist also der beste Verbündete gegen den allseits bekannten „Schweinehund“. ☺ Was Zuhause üben angeht, folge ich immer noch dem allerbesten Rat meines eigenen Yogalehrers: lieber täglich nur fünf Minuten üben als an hohen Ansprüchen zu scheitern und gar nichts zu machen. Also etwa morgens oder irgendwann im Laufe des Tages fünf bis zehn Sonnengrüße – fertig, gutes Gefühl.

  19. Was ist dein wichtigster Tipp für Yoga-Beginner?
  20. Nicht aufgeben, wenn die ersten Yogastunden einem nicht gefallen. Nach dem Yogalehrer suchen, der passt – am Ende wartet die Belohnung! Yoga lehrt ja auch, mehr sich selbst zu vertrauen. Ich kann mich als Anfängerin auf etwas einlassen, ohne blind dem Lehrer zu folgen. Als ich meinen Yogalehrer gefunden hatte, war ich nach neunzig Minuten immer total selig, weil die Mischung aus Anspannung und Entspannung genau passte.



© Sabina von OceanblueStyle at Manderley
Ich hoffe ihr hatten genauso viel Freude daran noch einiges Spannendes und Neues zum Thema Yoga zu erfahren. Und die Profis unter euch haben sicher das ein oder andere Mal wissend genickt. Ganz herzlichen Dank Sabina für deine Zeit, deine Mühe und deine Geduld!

Dienstag, März 28, 2017

gelesen & ausprobiert: "Cleverer als No Carb: Die Carb-100-Formel" von Marion Grillparzer

Reklame  [ Dieser Artikel enthält Werbung für Leseratten & Fitness Freunde ]

Egal mit wem man sich gerade unterhält, jeder hat ein Patentrezept für die schlanke Linie. Vegan, Paleo, FDH. Auch No Carb ist dabei sehr hoch im Kurs, aber für mich keine Alternative. Ganz ohne Kohlenhydrate geht für mich nichts. Und auch von Diäten halte ich ganz und gar wenig, wenn muss die komplette Einstellung zum Essen stimmen.

"Cleverer als No Carb: Die Carb-100-Formel" von Marion Grillparzer verspricht nun mehr ein Buch zu sein, dass auf gesunden Lebensstil setzt und sinnvolle Ernährung ohne Verzicht. Jetzt zwangsläufig nichts, was mir mein gesunder Menschenverstand nicht auch mitgibt, wenn man genau hinhört. Aber mal auffrischen kann nicht schaden.

 Das Copyright für das Cover liegt beim Heyne Verlag
Deutscher Titel: Cleverer als No Carb: Die Carb-100-Formel
Autorin: Marion Grillparzer
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2017
Verlag:  Heyne Verlag
ISBN: 978-3453604155
Preis: 12,99 € Taschenbuch
Wer sich für das Buch interessiert, findet es hier bei Amazon (kein Affiliate-Link, nur als Goodie für Suchfaule gedacht)


Das Buch gibt dabei ein solides Basis-Wissen mit und beantwortet die meisten Fragen zu gesunder Ernährung im Allgemeinen, wie ich es auch sinnvoll empfinde. Dazwischen findet man ein buntes Sammelsurium an Listen, dass kurz und knackig Dinge erklärt. z.B eine Liste mit allem was Heißhunger auslöst. Da steht meine geliebte, weil es doch so schnell geht unter der Woche, Laugenbrezel drauf. Und die braucht wirklich mal eine etwas mehr satt machende und gesündere Alternative.


Die Schlamper-Joker-Liste fand ich besonders charmant. Fatburning quasi ganz von allein ;-) 15 Minuten Tüten schleppen, na das hab ich drauf! 20 Minuten kochen, was werde ich bald schlank sein! Oder 45 Minuten Möbel umräumen, wird eh mal wieder Zeit für ein finales Einrichtungskonzept.

Passend zu gesunder Ernährung ist also, wie kann es anders sein, auch ein sinnvolles Maß an Bewegung in seinen Alltag einzubauen. Im Buch kommen hier auch meine heiß geliebten Faszienrollen zum Einsatz in bebilderten Übungsbeispielen. Wer noch nie gerollt hat, dem sei das echt mal ans Herz gelegt, mein Büro-Täter-Rücken atmet hier regelmäßig auf.



Am Ende des Buches steht ein Rezept-Teil, der mich nicht ganz überzeugt hat. Zutaten die ich erstmal googeln muss und noch nie in einem Laden gesehen habe, schrecken mich tatsächlich immer ein wenig ab, wie etwa Süßlupinenmehr oder Erbsenweißpulver. Vielleicht stehe ich aber auch generell noch immer den Eiweißpulvern etwas skeptisch gegenüber und ignoriere die somit gekonnt!?

Das sogenannte Infusion Water begleitet mich allerdings schon eine Weile. Im letzten Jahr habe ich dafür sogar mal eine praktische Wasserflasche angeschafft. Also hab ich mich gefreut, als ich diese Seiten entdeckte. Das Detox Water war hier aus dem Buch mein Favorit.

Mein Fazit: Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Vor allem weil es auch nicht so dogmatisch daherkommt. Die Autorin schreibt mit Witz und Charme. Alles wirkt schön bunt und leicht. Nicht man muss dies oder das...Sondern eben auch ein "Croissant ist keine Katastrophe", cheaten (wie man das heute fancy nennt oder eben mal sündigen) ist absolut ok. Denn am wichtigsten finde ich selbst immer den Spaß am Essen und das Genießen soll niemals verloren gehen.

Herzlichen Dank für das kostenlose Rezensionsexemplar. Natürlich enthält der Beitrag aber wieder meine eigene Meinung.

Dienstag, März 21, 2017

ich seh den sternenhimmel

Öfter mal was ausprobieren ist doch ein besonders schöner Teil an Mode. Aber dafür immer gleich shoppen gehen ist zeit- und kostenintensiv. Was bleibt der schlauen Frau von heute also übrig. Borgen! Und wie gut, dass ich lauter Mädels mit verdammt gut gefüllten Schränken kenne.


Da viele von euch die Hose vermutlich schon kennen und sich eventuell sogar an ihr satt gesehen haben, denkt ihr euch schon: das geborgte ist hier die Bluse. Meine Familie erzählt seit ich mich erinnern kann diese Geschichte über mich. "Immer wenn Ela "Sternenhimmel" als kleiner Wutz wo gehört hat, fing sie unaufhaltsam an zu singen und zu tanzen." Zugegeben ich erinnere mich nicht mehr, sowas getan zu haben. Aber das Lied mag ich immer noch. Sing es aber eher im Kopf mit, als unaufhaltsam überall ;-) Als ich die Bluse allerdings bei meiner Schwester entdeckte, war es Sternenhimmel-Liebe.

Bluse | H&M
Hose | s.Oliver
Schuhe | Esprit

In einem Laden hätte ich sicher nicht zu diesem Modell gegriffen, Stehkragen, Knopfleiste am Rücken, kurz geschnitten. Da kann ich mich ja gar nicht verhüllen. Muss ich aber auch gar nicht viel mir so auf.


Am Fototag hatte ich irgendwie den Tag komischer Posen und Out-Takes , darum gibts die heute mal als kleine Sammlung und wieder mit Fotobomber Felix dazu. Und jetzt kommt Leute, lasst uns doch einmal kurz zusammen singen! "Ich seh den Sternenhimmel .... "


Donnerstag, März 16, 2017

gelesen: die spuren meiner mutter von jodi picoult

Reklame  [ Dieser Artikel enthält Werbung für Leseratten & Elefanten-Freunde ]

Wer gerne liest, der hat den Namen Jodi Picoult sicher schon mehr als einmal gehört. Was vielleicht aber nur wenige von ihr wissen und was ich ein sehr spannendes Fun Fact fand: neben Literatur schreibt Picoult auch „Wonder Woman“-Comics. Außerdem schrieb sie Bestseller wie „19 Minuten“ und „Beim Leben meiner Schwester“. Das nenne ich mal vielfältig :-)
Ihr neuster Roman „Die Spuren meiner Mutter“ ist sogar laut der Buchhändlerin meines Vertrauens ein Hit, wie ich kürzlich erst von ihr erfahren habe. Aber jetzt hab ich schon ein wenig das Fazit vornweg genommen, daher zurück zur eigentlichen Geschichte.


Das Copyright für das Cover liegt beim C. Bertelsmann Verlag
Originaltitel: Leaving Time
Deutscher Titel: Die Spuren meiner Mutter
Autorin: Jodi Picoult
Erscheinungsdatum: 29. August 2016
Verlag:  C. Bertelsmann Verlag
ISBN: 978-3570102367
Preis: 19,99 € gebundene Ausgabe
Wer sich für das Buch interessiert, findet es hier bei Amazon (kein Affiliate-Link, nur als Goodie für Suchfaule gedacht)

Die 13-jährige Jenna Metcalf sucht ihre vor zehn Jahren verschwundene Mutter Alice. Diese leitete bis zu einem tragischen Tag zusammen mit ihrem Ehemann ein Reservat für Elefanten, die für die ganze Familie eine Art Lebensinhalt waren. Doch dann wird eine Mitarbeiterin des Reservats tot aufgefunden und Jennas Mutter verletzt und bewusstlos in ein Krankenhaus gebracht. Bevor sich klären lässt, wie es zu diesen Umständen kam, ist Alice fort.

Jenna lebt mittlerweile bei ihrer Großmutter, weil ihr Vater verrückt wurde und nun im Pflegeheim lebt. Aber das spurlose Verschwinden der Mutter will und kann sie nicht akzeptieren und macht sich auf die detektivische Suche. Hilfe bekommt sie dabei von zwei eher ungewöhnlichen Charakteren. Einer Hellseherin, die den Glauben in sich selbst verloren hat, und einem ehemaligen Polizisten, der ein wenig sehr dem Alkohol zugeneigt ist. Das ungleiche Trio ergänzt sich wieder erwarten allerdings perfekt in meinen Augen.

Warum Picoult wohl immer wieder ein Lesermagnet ist? Das schreibe ich ihrem Stil und der Liebe zum Detail zu. So vermittelt der Roman z.B. auch viel Interessantes und Lehrreiches über Elefanten, erzählt aus unterschiedlichen Perspektiven und verleitet den Leser zum eifrigen mitkombinieren, was denn nun geschehen sein könnte. Ich habe jedenfalls die ganze Geschichte über mit Jenna auf die Lösung um das Verschwinden ihrer Mutter gehofft und war von diesem Roman gefesselt. Wie der Roman allerdings ausgeht möchte ich natürlich nicht verraten. Lasst euch überraschen!

Mein Fazit, ein lesenswertes Roman-Vergnügen. Und bestens für ein Wochenende auf der Couch geeignet.

Herzlichen Dank für das kostenlose Rezensionsexemplar. Natürlich enthält der Beitrag aber wieder meine eigene Meinung.

Dienstag, März 14, 2017

die sache mit der fastenzeit...

Fastenzeit ist in Niederbayern ja so was wie ein gesetzlich vorgeschriebener Event. Erzkatholisch wie wir das sind, kommst eigentlich nicht dran vorbei. Jetzt bin ich aber als quasi Landflüchtler in die große Stadt München gezogen und hab das mit dem Fasten aber trotzdem ganz brav jedes Jahr wieder für mich durchgezogen.

Ha, eigentlich zum Lachen! Weil ich immer die erste bin, die bei Neujahrsvorsätzen aussteigt und propagiert, dass man Veränderung jeder Zeit starten kann. Warum also dann Fastenzeit? Ich weiß es nicht, ich grübelte darüber und ich kam auf gar keine bis einfach keine sinnvolle Erklärung.

Die Menschen mit denen ich allerdings bis jetzt so übers Fasten gesprochen habe, grinsten teilweise auch ein wenig voller Unverständnis und über meine selbst gesteckten Fastenziele.

Fastenzeit-Tee und ein Schnaps-Glaserl Saft dazu ;-)
So geht es hier nicht nur um den reinen Verzicht, sondern auch um ein wenig mehr Achtsamkeit an sich. Das klassische Fasten beinhaltet bei mir kein Fleisch und kein Alkohol bis Ostern (hab ich mal schlau einfach all die Geburtstagsfeiern ausgeblendet, die da so kommen, nix Prösterchen!).
 Ich weiß noch, als Kind hab ich immer Fernsehen gefastet und das jetzt eigentlich nur, weil das immer am einfachsten wegzulassen war. Was bin ich damals ein schlauer Fuchs gewesen *hihi*
Zucker, Süßigkeiten und Kaffee stehen zudem auf meiner Einzuschränken-Liste. Soweit so normal...aber als wichtigsten Punkt hab ich mir vorgenommen jeden Tag etwas Nettes für jemanden zu machen. Jemand die Einkäufe mitbringen, wenn er selber grad nicht gut zu Fuß ist; dem Kollegen einen Kaffee kochen; einen Brief schreiben an jemanden, dem es nicht so gut geht...

Ist jetzt nicht so, dass ich sonst eine fiese B*** wäre. Aber zugegeben, im stressigen Alltag denk ich mir das ein oder andere Mal durchaus auch: Neee, was interessieren mich jetzt eure "Probleme" und "Problemchen"!? Fragts halt, wenn ihr Hilfe haben wollt. Seit dem Aschermittwoch aber, also dem 1. März, interessieren sie mich einfach mal bewusst. Ich gucke Links und Rechts, biete einfach von mir aus Dinge an und ich bin selber auch gar nicht gestresster dadurch. Mal sehen ob sich das bis Ostern noch ändert oder ob es weiterhin ein positives Fasten-Experiment bleibt. Euch jedenfalls wünsche ich noch ein paar schöne Wochen bis Ostern hin, egal ob ihr nun fastet oder nicht. Denn das wichtigste ist hier ja auch wieder, jeder soll gern machen wie er möchte. 


Und was es sonst noch so zu erzählen gibt?

Das kleine Bloggertreffen vom Wochenende


Apropos nett, also in diesem Fall sogar supernett war das kleine Bloggertreffen am Wochenende mit Ursula von Frauenzimmer50plus und Sunny's side of life. Ihr wisst ja mittlerweile, ich beschränke mich nicht nur aufs online Kennen. Wenn ich die Möglichkeit habe, dann schwatze ich gern auch mal offline. Dass ich dabei sonst immer das Foto machen vergesse ist allerdings auch kein Geheimnis. Bin ich zu beschäftigt mit den Mädels. *g* Aber diesmal hab ich es nicht vergessen!


Und da hatte ich gleich mal die Chance die neue Brille von Ursula live zu sehen und Sunny trug ihre brandneue Statement-Bluse, die sie auf ihrem Blog in diesem Post zeigt. Wir starteten gemütlich im Café Lotti (ein Mädchentraum in rosa & wird langsam Sunny und mein Stammlokal) und später waren Ursula und ich noch kulturell unterwegs im Lenbachhaus und ein wenig in der Stadt stöbern. Ein total gelungener Tag, vielen Dank an euch zwei. Und an alle anderen, wenn ihr also mal nach München kommen wollt, sagt mir Bescheid. Ich bin zu jeder (Schand)Tat bereit ;-)



Soon to come: Layering-Look - ü30Blogger & Friends


Nicht verpassen: Nächste Woche startet am 20.03.2017 die März-Aktion der ü30-Blogger mit dem Thema Layering-Look. Diesmal werde ich leider nicht selber dabei sein, aber sicher ganz genau verfolgen, was sich meine Forums-Mädels so für dieses Thema ausgedacht haben.


Sonntag, März 12, 2017

gelesen & ausprobiert: "Smoothie-Bowls" von Rose Marie Donhauser

Reklame  [ Dieser Artikel enthält Werbung für Leseratten, Frühstücker & Smoothie Freunde ]

Meine Freundin Izzie schenkte mir vor gut über einem Jahr ein Smoothie Bowl Buch uns seitdem heißt es bei uns schon sehr oft: "Alles aus einer Schüssel!"

Mit dem Buch "Smoothie Bowls" von Rose Maria Donhauser ist jetzt ein zweites, sehr leckeres Buch bei uns eingezogen, das den Schüssel-Trend aufnimmt. Der Klappentext verspricht "Gleich loslöffeln mit über 50 abwechslungsreichen Rezepten" und das klappt tatsächlich. Denn viele der Zutaten haben wir eigentlich immer im Haus.

Im Kapitel "Drin und drauf" des Buches finden sich aber auch noch einige Tipps wie man Zutaten selber machen kann. Vegane Milchalternativen, selbstgemachte Müslis & Granolas oder Toppings. Alles immer wieder mit sehr ansprechenden Fotos bebildert.


Das Copyright für das Cover liegt beim Südwest Verlag
Deutscher Titel: Smoothie-Bowls
Autorin: Rose Marie Donhauser
Erscheinungsdatum: 19. September 2016
Verlag:  Südwest Verlag
ISBN: 978-3517095240
Preis: 12,99 € Broschiert
Wer sich für das Buch interessiert, findet es hier bei Amazon (kein Affiliate-Link, nur als Goodie für Suchfaule gedacht)

Mir hat besonders gefallen, dass es kalte und warme Rezepte gibt. Viele Smoothie Bowls sind ja immer auf Basis von gefrorenen Früchten oder mit Eiswürfeln gemacht. Das ist im Sommer ganz erfrischend, aber gerade mag ich es noch warm und breiig. So ist mein momentaner Favorit die Porridge-Bowl "Apfelstrudel", klar jetzt keine klassische Smoothie Bowl, aber superlecker.


Hier wird im Rezept eigentlich mit Ahornsirup gesüßt und mit Apfel-Granola getoppt, aber da habe ich auch mal lieber in den Vorrats-Schrank gegriffen. So kann man jedes Rezept einfach individuell abwandeln und nach eigenem Geschmack verändern und schmeckt weiterhin.
 
Mein Fazit zum Buch: Es bekommt einen festen Platz in unserer Frühstücksküche und wie heißt es so schön auf dem Klappentext "Auf die Löffel, fertig, los!"

Herzlichen Dank an den südwest Verlag für das Rezensionsexemplar.
Natürlich enthält der Beitrag aber wieder meine eigene Meinung.

Dienstag, März 07, 2017

von erschwerten bedingungen - pünktchenbluse zu schwarzer hose

Das Bloggerleben birgt nach wie vor unendlich viele Hürden und Fallstricke! Also jedenfalls für mich. Eine die mich zugegeben sehr oft in den Wahnsinn treibt ist die Gefahr das beste Licht zu verpassen. Jetzt muss ich nämlich gestehen, am Liebsten schieße ich Bilder und lade die dann einfach hoch. Nicht nachbearbeiten...Zeit ist ja kostbar und man könnte zwischendurch schon wieder ein wenig Handlettern üben, ein neues Rezept probieren oder auch sonst ganz sinnvolles tun (Serien gucken z.B. *g*)


Also jubelte ich über den strahlenden Sonnenschein, die Fotofee die gerade um die Ecke kam und die Möglichkeit "schnell mal" ansprechende Bilder zu machen. Ha, denkste! Zu früh gefreut. Denn man unterschätze NIEMALS den Waidler-Wind. Der pfeift ganz schön um die Häuser und wirbelt die so mühevoll inszenierte Frisur ordentlich auf.

Shirt  | Cartoon
Strickmantel & Gürtel | Hallhuber
Hose | Street One
Schuhe | Tamaris

Hilft ja nix, dann eben einfach mal Bilder mit Hair-Flair. Andere stellen sich teure Windmaschinen für sowas hin. Und ich hab Natur pur! Aber gut, dass ich meinen warmen Strickmantel anhatte, den ihr schon aus der Strickmantelwoche von meyrose kennt.
Und wo ich am Ende so verträumt hingeguckt hab? Ich würd mir ja jetzt gern einreden zu den fallenden Schneeflockerl hin, aber eigentlich hab ich so gar keine Ahnung mehr :-) Und jetzt sagt mir aber bitte noch, dass ich nicht die einzige bin die manchmal mit den äußeren Umständen rund ums bloggen hadert!?


Dienstag, Februar 28, 2017

blogparade winterwonderland - was es alles zu sehen gab

Da hab ich gut zu grinsen im heutigen Post, denn die Blogparade "Winterwonderland" mit dem zugehörigen LinkUp hat diesen Monat so viele tolle Posts gesammelt und mir ganz viel Herz-Futter an Schneeschönheit mitgebracht. Danke an alle die dabei sind. Und ja der Winter hat sich schon eigentlich verabschiedet, also seht ihr heute noch ein paar Bilder aus dem Januar.


Ich hab mich damals in weiser Voraussicht für den Abschluss von "Winterwonderland" auch noch mal extra in Schale geworfen. So geh ich natürlich eher selten zum Vogelhäuschen im Garten. Aber wenn man schon gerade vom Cafebesuch nach Hause kommt, dann kann man das nutzen dachte ich mir. Allerdings sieht man das Wetter ist wechselhaft bei uns. Erst die Sonne im Gesicht und schwupp flirren schon Schneeflockerl durchs Bild, man siehts ganz gut auf den dunklen Haaren. Der Weg zum Vogelhaus ist übrigens IMMER gut freigeschaufelt und selbiges gut befüllt. Die Vögel kommen in unserer Familie nämlich gleich nach dem Kater und werden tatsächlich wie Haustiere geliebt und beobachtet. Wir bilden uns ja ein sie danken es uns mit lustigen Grüppchen und ganz viel geschnatter und gepiepse.

Hut | Esprit
Cardigan | Ernstings Family
Shirt & Hose | s.Oliver
Schuhe | Tamaris

Zum Abschluss aber noch ein weiteres Sonnenbild, da sieht man nämlich finde ich sehr gut meinen wiederentdeckten, leicht ins orange gehenden Lippenstift. Irgendwie mag ich den zu meiner blassen Winterhaut gerade super gern. Und wer jetzt genau hinguckt sieht auch, ich hab mal wieder eine Joggerpant zum Kaffee trinken getragen. Wegen dem Kuchen Leute...dem besten Bienenstich in Town. Gut, dass wir da nicht oft hingehen, sonst würd ich nur noch Jogginghose tragen können.

Die Winterwonderland-Links im Überblick

Jetzt schaut euch aber noch einmal die wunderbare Sammlung von "Winterwonderland" an...Und wer noch einen Post im Kopf hat der dazu passt, der kann ihn heute noch den ganzen Tag verlinken.



Dienstag, Februar 21, 2017

Alles, was grün ist - ü30Blogger & Friends

Ganz ehrlich das erste was mir in den Sinn kommt, wenn ich grün höre, ist der Kinderlied-Klassiker "Grün, grün, grün sind alle meine Kleider ...". Aber eigentlich ist das eine Farbe die bei mir ein Minimum im Schrank einnimmt. Warum ich trotzdem zugesagt habe bei "Alles, was grün ist - ü3Blogger & Friends" im Februar mitzumachen? Ich liebe die Gefahr *lach*


Grün und ich, eine wechselhafte Beziehung


Grün ist also DIE Farbe für 2017. Man könnte allerdings denken die Läden wissen noch nichts davon. Im Zuge des letzten Shoppingbummels (tatsächlich ohne Kauf beendet), hab ich nämlich mal darauf geachtet. Nicht Kleiderständer überquellender Grüntöne stachen mir da entgegen, sondern eher altgewohnt blau, schwarz, weiß und schon pastelliges für den Frühling vermute ich.

Also, da hab wohl nicht nur ich den Trend verpennt Leute! Zurück aber zum Minimum-Schrankgrün. Das ist meist in Tarngrün, heißt jetzt oft Kale, und in der Sparte bequem/pragmatisch angesiedelt. Eine meiner ältesten Jacken tarnt sich quasi so gut, dass ich glatt selbst mit ihr unsichtbar werde.


Mein liebstes grün ist ziemlich dunkel und gehört zu einem Tunikakleid. Es ist durchbrochen mit orangem Muster. Und in der Farbe hätte ich gern sogar noch eins, mehr walle walle und Hippie. Aber selbst zu Greenery-Zeiten gar nicht so einfach sowas zu bekommen. Also fröne ich meiner Liebe zum grün ganz woanders, nämlich draußen in der Natur. Auf grasgrünen Wiesen (ja ich leg mich da auch mal rein, wenn ich Lust hab) oder im tannengrünen Wald. Auch grüne Bergseen lassen mein Herz höher schlagen und wer hätte das jetzt erwartet: Grüne Lebensmittel. Mein Freund der Spinat und mein Herzgemüse der grüne Spargel kommen saisonal und gern auf den Teller. Grün erobert also einfach andere Teile meines Lebens nicht zwangsläufig den Schrank.

Was ist diese Greenery überhaupt? 


 "A refreshing and revitalizing shade, Greenery is symbolic of new beginnings."

So steht es jedenfalls auf der offiziellen Seite von Pantone zur COLOR OF THE YEAR 2017. Klingt schön oder? Nach ein bißchen Zen und Selbstfindung. Ich hab mich dann noch ein wenig schlau gemacht bevor ich diesen Post begonnen habe, daraus entstand die kleine Infosammlung oben. Und da kam mir dann auch die Idee welches Teil der heutige Hauptdarsteller des Postings werden würde. Die Yogaweste. Das ist ihr Spitzname geworden weil sie wunderbar flauschig und weich ist und daher oft nach dem Yoga als Seelenschmeichler um die Schultern kommt. Sie hüllt mich ein in das Gefühl, dass die Farbe oben beschreiben soll. Aber zugegeben, sie ist nicht der richtige Farbton, zu gedeckt, zu sehr ins mintige und je nach Licht auch mal eher gräulich, grünlich schimmerig (schwer zu beschreiben noch dazu). Aber mein Blog, meine Regeln. Also finde ich das grün geht so mit durch und aus! Dafür hab ich es extra noch ein wenig mit Schmuck aufgepeppt.


Und wie steht ihr zu "Allem, was grün ist"?  
Cardigan | Object
Schmuck | s.Oliver
Hose | Rock Angel
Schuhe | Tamaris
Geschminkt habe ich mich hier nach Tipps von Ines von meyrose. Ihr natürlich frischer Look gefällt mir immer sehr und mit der richtigen Anleitung find ich mich jetzt auch ganz frisch :-) An dieser Stelle noch einen herzlichen Dank dafür!
Jetzt ist es dann noch so weit, dass ich euch wieder die tollen Posts meiner Mit-Blogger ans Herz legen möchte. Gestern schon wunderbar gestartet (mit Fitness, Beauty und Fashion) und auch den Rest der Woche warten da sicher noch viele Grüntöne auf euch. Nicht verpassen!


Sonntag, Februar 19, 2017

gelesen: "yoga: schlank, entspannt und sexy" von Tara Stiles

Reklame  [ Dieser Artikel enthält Werbung für Leseratten & Yoga-Beginners]


Ich hab es zwar nicht so mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Lieber ein wenig immer auf sich achten und sich und dem Körper gutes tun. Verstärkt ist das bei mir in letzter Zeit Yoga und so habe ich mich sehr gefreut dieses Rezensionsexemplar an Hand meiner eigenen Möglichkeiten "durchturnen" (wie meine Mama das immer so schön nennt) zu können.


Tara Stiles ist eine der bekanntesten Yogini der USA und ihre Bücher und DVDs findet man auch hier in der Yoga-Abteilung der Buchhandlung fast immer.

Schlank, entspannt und sexy ist der Untertitel ihres Grundlagenbuches "Yoga" und vor allem der Ansatz entspannt kommt mir sehr entgegen. Als nicht mehr blutiger Anfänger, aber gefühlt doch noch Neuling sind mir immer besonders gut bebilderte Anleitungen wichtig und da lässt dieses Buch für mich keine Wünsche offen.

Jede Position ist ausführlich erklärt und zusätzliche Tipps helfen mir schnell in einen Flow der einzelnen Übungen hinein zu kommen. Meine aktuellen Lieblings-Asanas sind die Sitzhaltungen. Diese lösen laut Buch Verspannungen und beruhigen den Geist. Klappt ausgesprochen gut bei mir und man kann sich die einzelnen Übungsreihen auch schnell gut merken mit ein wenig Wiederholungen. Und falls man mal was vergisst, dann hilft ja der schnelle Blick ins Buch.

Aufrechter Sitz (bei mir auf dem Yoga-Kissen)
Aufrechter Sitz mit Drehung & Handöffnung
Als weiteres Plus empfinde ich das Kapitel 09 "Yoga für die Gesundheit". Hier werden einzelne Programme aus vorher erklärten Positionen zusammengestellt, die bei unterschiedlichen Beschwerden hilfreich sein können. Z.B. gegen Allergien, Rücken- oder Kopfschmerzen.

Das Copyright für das Cover liegt beim Südwest Verlag
Originaltitel: Slim Calm Sexy Yoga
Deutscher Titel: Yoga: Schlank, Entspannt und Sexy

Autorin: Tara Stiles
Erscheinungsdatum: 23.03.2015
Verlag:  Südwest Verlag
ISBN: 978-3517093253
Preis: 19,99 €
Wer sich für das Buch interessiert, findet es hier bei Amazon (kein Affiliate-Link, nur als Goodie für Suchfaule gedacht)
Das Buch ist für mich eine absolute Empfehlung, wenn man außerhalb von Kursen oder dem Studio sich weiter in das Thema Yoga einarbeiten und trainieren möchte. Dazu fand ich auch Tara Stiles Yoga-Channel auf Youtube als Ergänzung noch sehr hilfreich. In diesem Sinne "Namasté" und bleibt entspannt.

Dienstag, Februar 14, 2017

Tag der offenen Tür bei mir [ Dohoam is dahoam Blogparade ]

Sunny hat zur Blogparade „Dahoam is dahoam“ aufgerufen und bevor ich euch ein wenig in mein „Dahoam“ einladen, möchte ich euch noch einladen doch auch teilzunehmen. Denn das Linkup ist noch bis Ende des Monats offen und freut sich auf kleine oder große Einblicke in euer Zuhause. Und ich bin halt auch so verdammt neugierig wie ihr alle so lebt. *lach*

Jetzt aber los, es ist ja schließlich "Tag der offenen Tür" bei mir. Homestory heißt das ja auch oft. Oder kennt noch jemand MTV Cribs? Da durfte man bei den Schönen und Reichen in die Häuser gucken. Fand ich ja immer ultraspannend.

Herzheimat Bayerischer Wald

Ein sehr schönes Sprichwort sagt „Home is where your heart is“ und mein Herz ist zu einem großen Teil immer in Niederbayern, in einem kleinen Dorf mit einer Menge Herzmenschen mitten im Landkreis Freyung-Grafenau (eine echte Hochburg sag ich euch). Selbst wenn es mich ja in die große, weite Welt rausgetrieben hat, treibt es mich auch immer wieder zurück. Denn fahre ich über die letzte Kuppel hinter der mein Dorf und mein Elternhaus liegt, dann brennt mein Herz. Heimkommen! Geliebt sein und sich zuhause fühlen…ich hoffe sehr, dieser Effekt wird nie vergehen. Übrigens ist der Blick von der Kuppel nicht zu verachten oder?


Aber wie sollte er, ein Haus voller lebendiger Erinnerungen. Voller Lachen und einem Garten der als Ruhepol dient, mit meinem Lieblingsplatz der Schaukel. Dort wohnt auch immer schon eine kleine Familie Echsen, die unsere Familie wahnsinnig liebt. Sunny sagte wenn sie ein Haus bauen würde, dann würds vom Grund etwas anders aussehen als das wo sie drin lebt. So gehts mir hier eigentlich auch. Vieles hat man vor über 60 Jahren wohl einfach anders geplant und gedacht. Aber weißte was alte Butze, ich lieb dich so wie du bist. Mit all den Macken und vermutlich auch mit jedem Jahr ein wenig mehr!

Heimat 2.0 - München

Warum also dann aber nicht immer dort sein? Weil es da aus Jobgründen noch eine mittlerweile zweite Heimat gibt. Minga (München) hat sich langsam aber doch sehr sicher in mein Herz gefressen. Ja gefressen passt, weil manchmal war das gar nicht so angenehm. Jetzt sind wir aber durchaus ein Dreamteam. Und nach vielen Jahren lottrigen WG-Lebens, Untermiete oder sonstigem hab ich ein eigenes Nest gebaut. Was zugegeben etwas langsam geht, weil ich scheinbar gar nicht so der Nestbauer bin. Der Lieblingsplatz in jeder Wohnung ist übrigens die Badewanne...ein Haus oder eine Wohnung ohne kämen mir sowas von nicht in die Tüte. Darauf habe ich während jeder Wohnsituation penibel geachtet.


Das erste was ich in meiner Wohnung anschaffte war ein Kühlschrank. Ja das Essen hat mal wieder Prio bei mir…Dann folgte (wer jetzt kurz über meine Prio nachdenkt, weiß es schon) die Küche und ein möglichst großer Tisch und eine gemütliche Bank, nur Stühle war keine Option. Denn da soll immer Platz sein, für den Inner Circle.



Dann kam lange nix und jetzt wird der ein oder andere den Kopf schütteln, denn nach gut 3 Jahren in der Wohnung ist noch immer nicht alles fertig. Quasi Work in progress. Nicht, dass es nicht gemütlich wäre. Aber das ein oder andere Regal und ein bißchen Deko hier und da würden noch nicht schaden. Witziger weise arbeite ich da sogar gerade dran, also liegt hier der obligatorische Schweden-Katalog. Vermutlich ist individuell anders, aber da bin ich durchaus Pragmatist. Das Geld was mich ein Designermöbelstück kosten könnte, das ist doch in Essen umsetzen. Ok, gut so schlimm ist es nicht, aber in Reisen oder andere Dinge. So sind auch mittlerweile Flohmarktfunde oder geschenkte Möbel eingezogen. Passt ned immer zam, für mich aber bunt und kein Problem. 

Warum es gerade so wie es ist, wunderbar ist?

Wer weiß vielleicht ändert sich das mal, vielleicht wird es mal „Schöner Wohnen“ bei mir. Denn ganz ehrlich, ich find das schon schön, wenn man ein Wohnkonzept hat. Oder den Schweden-Style, clean oder shabby Chic. Aber eben noch bei den anderen und nicht bei mir. Und den Stress den ich mir am Anfang gemacht habe, mit die Wohnung muss fertig werden, den hab ich lang abgelegt. Gibt ja kein Gesetz, wann ein Zuhause was enthalten muss. Also gut Ding will Weile haben. Bis dahin hau ich mich in meinen Sitzsack und widme mich einem guten Buch.


Jetzt hüpft doch auf jeden Fall mal zu Sunny, auch wenn ihr nicht bei der Blogparade mitmachen möchtet. Denn wann kann man schon mal quasi bei anderen Leuten ins Wohnzimmer gucken :-)